Die Behandlung der Schuppenflechte (Psoriasis) ist ein komplexes Feld, das von einfachen Cremes bis hin zu hochmodernen biotechnologischen Medikamenten reicht. Als jemand, der sich intensiv mit dieser Hauterkrankung auseinandersetzt, weiß ich, wie wichtig es ist, die verschiedenen Therapieoptionen zu verstehen. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Medikamente zur Behandlung von Schuppenflechte, von topischen Cremes bis hin zu modernen Biologika, um Ihnen zu helfen, die Optionen zu verstehen und sich auf das Gespräch mit Ihrem Arzt vorzubereiten.
Die Behandlung der Schuppenflechte erfordert eine individuelle Strategie von Cremes bis zu Biologika.
- Die medikamentöse Behandlung der Schuppenflechte (Psoriasis) umfasst topische Anwendungen, systemische Medikamente und Biologika, deren Einsatz vom Schweregrad und individuellen Faktoren abhängt.
- Topische Kortikosteroide und Vitamin-D3-Analoga sind die Basistherapie für leichte bis mittelschwere Fälle und wirken entzündungshemmend sowie zellwachstumshemmend.
- Bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis kommen systemische Medikamente wie Methotrexat oder Ciclosporin zum Einsatz, die den ganzen Körper beeinflussen.
- Biologika sind hochwirksame biotechnologische Medikamente, die gezielt in Entzündungsprozesse eingreifen und bei schweren Formen der Psoriasis angewendet werden, oft wenn andere Therapien versagt haben.
- Die Wahl der passenden Therapie erfolgt immer in enger Absprache mit einem Hautarzt und berücksichtigt die individuelle Krankheitsaktivität, Begleiterkrankungen und den Lebensstil.
Warum eine individuell abgestimmte Therapie der Schlüssel zum Erfolg ist
Die Schuppenflechte ist eine Erkrankung, die jeden Menschen anders trifft. Was für den einen wirkt, hilft dem anderen vielleicht gar nicht. Deshalb gibt es bei der Behandlung keine "Einheitslösung". Die Wahl des richtigen Medikaments hängt von vielen Faktoren ab: Wie stark ist die Schuppenflechte ausgeprägt? Wo am Körper tritt sie auf? Gibt es Begleiterkrankungen wie eine Psoriasis-Arthritis? Wie sieht der Lebensstil aus? Und welche Behandlungen wurden vielleicht schon ausprobiert? All diese Punkte fließen in die Entscheidung ein, wie in den

Die Basistherapie: Was hilft bei leichter bis mittelschwerer Schuppenflechte?
Wenn die Schuppenflechte noch nicht sehr stark ausgeprägt ist oder sich auf bestimmte Hautbereiche beschränkt, sind topische Behandlungen oft die erste Wahl. Diese Medikamente werden direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen und entfalten dort ihre Wirkung. Sie sind in der Regel gut verträglich und einfach anzuwenden.
Der Goldstandard: Wie Kortison-Cremes Entzündungen effektiv stoppen
Wenn es um topische Behandlungen geht, sind Kortikosteroide, umgangssprachlich Kortison genannt, wohl die bekanntesten und am häufigsten verschriebenen Wirkstoffe. Sie sind wahre Alleskönner, wenn es darum geht, Entzündungen zu lindern und die übermäßige Zellteilung der Haut zu verlangsamen, die typisch für die Schuppenflechte ist. Ihre entzündungshemmende Wirkung ist stark und schnell spürbar.
Stärke entscheidet: Die vier Klassen von topischen Kortikosteroiden erklärt
- Topische Kortikosteroide sind nicht alle gleich. Sie werden in vier Klassen eingeteilt, von Klasse I (sehr stark wirksam) bis Klasse IV (schwach wirksam). Die Wahl der richtigen Stärke hängt vom Körperbereich und der Ausprägung der Erkrankung ab. Stärkere Kortison-Präparate werden eher für dickere Hautareale wie die Handflächen oder Fußsohlen eingesetzt, während schwächere Varianten für empfindlichere Zonen wie das Gesicht oder die Genitalregion reserviert sind. Auch bei der Behandlung von Kindern oder bei fortgeschrittenen Entzündungsstadien wird die Stärke sorgfältig abgewogen.
Richtig anwenden, Nebenwirkungen vermeiden: Worauf Sie achten müssen
Auch wenn Kortison-Cremes sehr wirksam sind, ist eine korrekte Anwendung entscheidend, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Bei einer zu langen oder zu häufigen Anwendung, insbesondere von starken Präparaten, kann es zu einer Verdünnung der Haut (Atrophie) kommen. Auch die Haut kann dünner und empfindlicher werden, oder es können sich kleine Äderchen (Teleangiektasien) bilden. Daher ist es wichtig, die Anweisungen des Arztes genau zu befolgen, die empfohlene Anwendungsdauer nicht zu überschreiten und die Haut zwischendurch auch mal "atmen zu lassen". Bei richtiger Anwendung sind diese Risiken jedoch gut beherrschbar.
Mehr als nur für die Knochen: Die Rolle von Vitamin-D3-Analoga
Neben Kortikosteroiden spielen Vitamin-D3-Analoga eine wichtige Rolle in der topischen Therapie der Schuppenflechte. Wirkstoffe wie Calcipotriol, Calcitriol oder Tacalcitol greifen direkt in den Zellzyklus der Hautzellen ein und verlangsamen deren übermäßiges Wachstum. Sie helfen so, die typischen schuppigen Plaques zu reduzieren und die Haut zu normalisieren.
Die clevere Kombination: Warum Vitamin D3 und Kortison oft zusammenarbeiten
Eine besonders clevere Strategie ist die Kombination von Vitamin-D3-Analoga mit Kortikosteroiden. Diese Kombination ist oft wirksamer als die Anwendung der einzelnen Wirkstoffe. Das liegt daran, dass sie an unterschiedlichen Stellen im Entzündungsprozess ansetzen und sich gegenseitig in ihrer Wirkung unterstützen. Gleichzeitig kann diese Kombination dazu beitragen, die benötigte Menge an Kortison zu reduzieren, was wiederum das Risiko von Nebenwirkungen verringert. Mittlerweile gibt es auch praktische Kombinationspräparate in Form von Schaum oder Gel, die die Anwendung erleichtern.
Weitere Optionen für die Haut: Wann kommen andere Wirkstoffe zum Einsatz?
Manchmal reichen die Standardtherapien nicht aus oder es gibt spezielle Anforderungen, die andere topische Medikamente erfordern. Glücklicherweise gibt es eine Reihe weiterer Wirkstoffe, die hier Abhilfe schaffen können.
Dithranol und Tazaroten: Bewährte Alternativen mit speziellen Anforderungen
Dithranol, auch bekannt als Cignolin, ist ein älterer Wirkstoff, der aber nach wie vor seine Berechtigung hat. Er ist sehr wirksam bei der Reduzierung der Zellteilung und wird oft in der sogenannten Minutentherapie eingesetzt das bedeutet, er wird nur für kurze Zeit auf die Haut aufgetragen und dann wieder abgewaschen. Ein wichtiger Punkt bei Dithranol ist jedoch seine Tendenz, Haut und Kleidung stark zu verfärben. Tazaroten gehört zur Gruppe der topischen Retinoide, also Vitamin-A-Derivate. Es wird bei leichter bis mittelschwerer Plaque-Psoriasis eingesetzt, kann aber zu Beginn der Behandlung Hautreizungen verursachen. Besonders wichtig: Tazaroten darf während der Schwangerschaft auf keinen Fall angewendet werden.
Calcineurin-Inhibitoren: Die sanfte Lösung für empfindliche Hautpartien wie Gesicht und Intimbereich
Für besonders empfindliche Hautpartien wie das Gesicht, die Leistenregion oder die Achselhöhlen, wo Kortison-Cremes unerwünschte Nebenwirkungen wie Hautverdünnung verursachen könnten, sind Calcineurin-Inhibitoren eine gute Alternative. Wirkstoffe wie Tacrolimus oder Pimecrolimus greifen gezielt in die Immunreaktion der Haut ein, ohne die Hautstruktur zu schädigen. Obwohl diese Medikamente nicht offiziell für Psoriasis zugelassen sind (sogenannte "Off-Label-Anwendung"), haben sie sich in der Praxis als sehr wertvoll erwiesen, um Entzündungen auch an sensiblen Stellen schonend zu behandeln.

Wenn Cremes nicht ausreichen: Systemische Medikamente für den ganzen Körper
Wenn die Schuppenflechte mittelschwer bis schwer ist oder wenn die Gelenke mitbetroffen sind (Psoriasis-Arthritis), reichen äußerlich angewendete Cremes oft nicht mehr aus. In solchen Fällen kommen systemische Medikamente ins Spiel. Diese werden eingenommen und wirken von innen heraus, beeinflussen also den gesamten Körper. Sie sind in der Regel wirksamer, erfordern aber auch eine engere ärztliche Überwachung.
Die Klassiker: Bewährte Tabletten gegen schwere Psoriasis
Es gibt einige "Klassiker" unter den systemischen Medikamenten, die schon seit vielen Jahren erfolgreich zur Behandlung der mittelschweren bis schweren Psoriasis eingesetzt werden. Diese Medikamente haben sich in der Praxis bewährt und vielen Patienten Linderung verschafft.
Methotrexat (MTX): Der Allrounder bei Haut- und Gelenkbeteiligung
Methotrexat, kurz MTX, ist ein Folsäureantagonist und gilt als einer der Eckpfeiler in der Behandlung der mittelschweren bis schweren Psoriasis und insbesondere der Psoriasis-Arthritis. Seine Wirkung beruht darauf, dass es die schnelle Zellteilung hemmt, was bei der Psoriasis von zentraler Bedeutung ist. MTX wird in der Regel einmal pro Woche eingenommen und ist oft sehr gut verträglich. Dennoch ist eine regelmäßige Überwachung wichtig: Das Blutbild und die Leberwerte müssen in bestimmten Abständen kontrolliert werden, um sicherzustellen, dass das Medikament gut vertragen wird und keine unerwünschten Effekte auftreten.
Ciclosporin: Der schnelle Helfer für akute Schübe
Ciclosporin ist ein starkes Immunsuppressivum, das die Aktivität des Immunsystems gezielt dämpft. Es wirkt sehr schnell und ist daher besonders gut geeignet, um schwere Schübe der Psoriasis rasch unter Kontrolle zu bringen. Allerdings hat Ciclosporin auch ein höheres Potenzial für Nebenwirkungen. Es kann die Nieren belasten und den Blutdruck erhöhen. Aus diesem Grund wird es meist nur für begrenzte Zeiträume eingesetzt, um akute Entzündungsschübe zu bewältigen.
Acitretin und Fumarsäureester: Spezialisten mit klaren Einsatzgebieten
Acitretin ist ein orales Retinoid, das besonders bei bestimmten Formen der Psoriasis, wie der pustulösen Psoriasis, sehr gut wirkt. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass Acitretin stark fruchtschädigend (teratogen) ist. Frauen im gebärfähigen Alter müssen daher während der Einnahme und auch noch eine gewisse Zeit danach strenge Maßnahmen zur Empfängnisverhütung beachten. Fumarsäureester sind eine weitere Option, die in Deutschland zur Behandlung der mittelschweren bis schweren Psoriasis zugelassen ist. Sie wirken immunmodulatorisch und können vielen Patienten helfen. Häufige Nebenwirkungen sind jedoch Magen-Darm-Beschwerden.
Moderne orale Therapien: Was können die neueren Wirkstoffe?
Neben den etablierten "Klassikern" gibt es auch neuere systemische Medikamente, die oft gezielter wirken und ein anderes Sicherheitsprofil aufweisen. Diese Medikamente eröffnen neue Möglichkeiten, insbesondere für Patienten, bei denen die traditionellen Therapien nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.
Apremilast (PDE-4-Hemmer): Eine zielgerichtete Option mit anderem Wirkprinzip
Apremilast, bekannt unter dem Handelsnamen Otezla®, ist ein Beispiel für eine neuere Generation oraler Medikamente. Es gehört zur Gruppe der PDE-4-Hemmer und greift auf eine andere Weise in den Entzündungsprozess ein als die klassischen Medikamente. Apremilast hat sich als wirksam erwiesen, insbesondere bei Patienten, die auf andere systemische Therapien nicht gut angesprochen haben oder diese nicht vertragen. Es gilt als gut verträglich, auch wenn Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden oder Kopfschmerzen auftreten können.
TYK2-Inhibitoren: Ein Blick auf die neueste Generation von Tabletten
Die Forschung steht nicht still, und so gibt es bereits einen Ausblick auf die nächste Generation oraler Medikamente. TYK2-Inhibitoren sind eine vielversprechende neue Klasse von Wirkstoffen, die gezielt bestimmte Signalwege im Immunsystem blockieren. Deucravacitinib ist ein Beispiel für einen solchen oralen TYK2-Inhibitor, der entweder bereits zugelassen ist oder sich in fortgeschrittenen klinischen Studien befindet. Diese neuen Medikamente versprechen eine noch präzisere und effektivere Behandlung der Schuppenflechte.

Die Revolution in der Psoriasis-Behandlung: Was sind und wie wirken Biologika?
Biologika haben die Behandlung der Schuppenflechte in den letzten Jahren revolutioniert. Diese hochwirksamen Medikamente werden biotechnologisch hergestellt und greifen gezielt in die komplexen Entzündungsprozesse ein, die der Psoriasis zugrunde liegen. Sie stellen einen echten Paradigmenwechsel dar und haben vielen Patienten, die zuvor unter schweren Formen der Erkrankung litten, eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität ermöglicht.
Gezielt gegen die Entzündung: Das Prinzip hinter den biotechnologischen Medikamenten
Der Schlüssel zur Wirksamkeit von Biologika liegt in ihrer Präzision. Anders als klassische systemische Medikamente, die das Immunsystem breitflächig beeinflussen, zielen Biologika auf ganz bestimmte Botenstoffe oder Zellen ab, die eine zentrale Rolle bei der Entzündung der Psoriasis spielen. Sie blockieren gezielt diese "Übeltäter" und unterbrechen so den Entzündungskreislauf. Das Ergebnis ist eine signifikante Reduzierung der Hautläsionen und der damit verbundenen Beschwerden.
Wann ist der Einsatz von Biologika sinnvoll?
- Der Einsatz von Biologika ist in der Regel für Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis vorgesehen.
- Sie kommen oft dann zum Einsatz, wenn andere Behandlungsformen wie topische Therapien oder klassische systemische Medikamente nicht ausreichend wirksam waren oder nicht vertragen wurden.
- Auch bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis, bei denen die Gelenke entzündet sind, können Biologika eine wichtige Rolle spielen.
- Die Entscheidung für eine Biologika-Therapie wird immer individuell vom behandelnden Arzt getroffen, basierend auf dem Schweregrad der Erkrankung und dem Ansprechen auf vorherige Therapien.
Spritze oder Infusion: Wie werden Biologika verabreicht?
Die Verabreichung von Biologika unterscheidet sich von oral einzunehmenden Medikamenten. Die meisten Biologika werden entweder subkutan, also unter die Haut gespritzt, oder als Infusion über eine Vene verabreicht. Die Spritzen können Patienten oft selbstständig zu Hause anwenden, nachdem sie entsprechend geschult wurden. Infusionen werden in der Regel in einer Klinik oder Praxis durchgeführt. Die Häufigkeit der Verabreichung variiert je nach Medikament, oft sind es wöchentliche, zweiwöchentliche oder monatliche Intervalle.
Von TNF-alpha bis IL-23: Ein Wegweiser durch die verschiedenen Wirkstoffklassen
Das Feld der Biologika ist vielfältig, und die verschiedenen Medikamente lassen sich anhand ihrer Zielstrukturen im Immunsystem in verschiedene Klassen einteilen. Jede Klasse zielt auf einen spezifischen Teil des Entzündungsprozesses ab.
TNF-alpha-Blocker: Die Pioniere der Biologika-Therapie
Die TNF-alpha-Blocker waren die erste Generation von Biologika, die zur Behandlung von Psoriasis zugelassen wurden. Wirkstoffe wie Adalimumab, Etanercept, Infliximab und Certolizumab blockieren den Entzündungsbotenstoff TNF-alpha, der eine zentrale Rolle bei der Entzündung spielt. Diese Medikamente sind seit vielen Jahren auf dem Markt und haben sich als wirksam und bewährt erwiesen.
IL-17- und IL-23-Inhibitoren: Die hochwirksamen und selektiven Nachfolger
Neuere Generationen von Biologika zielen auf andere wichtige Entzündungsbotenstoffe ab. Dazu gehören IL-12/23-Inhibitoren wie Ustekinumab, IL-17-Inhibitoren wie Secukinumab, Ixekizumab und Brodalumab, sowie IL-23-Inhibitoren wie Guselkumab, Tildrakizumab und Risankizumab. Diese Medikamente sind oft noch wirksamer und selektiver als die TNF-alpha-Blocker. Insbesondere die IL-17-Inhibitoren wirken sehr schnell und sind besonders effektiv bei der Plaque-Psoriasis. Die IL-23-Inhibitoren zeichnen sich durch ein sehr günstiges Langzeit-Sicherheitsprofil aus und ermöglichen oft längere Injektionsintervalle, was die Therapie für die Patienten noch angenehmer macht.
Sicherheit, Kosten und Langzeitwirkung: Was Patienten wissen müssen
Bei der Entscheidung für eine Biologika-Therapie gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten, die über die reine Wirksamkeit hinausgehen. Dazu gehören potenzielle Nebenwirkungen, die Kosten und die langfristige Perspektive der Behandlung.
- Die Anwendung von Biologika kann mit Nebenwirkungen verbunden sein, wie zum Beispiel einem erhöhten Infektionsrisiko, da das Immunsystem gedämpft wird. Regelmäßige ärztliche Kontrollen sind daher unerlässlich, um die Therapie zu überwachen und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen.
- Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Kosten. Biologika sind in der Regel teuer. Allerdings gibt es mittlerweile für einige der älteren Biologika sogenannte Biosimilars auf dem Markt. Diese sind Nachahmerpräparate, die bei vergleichbarer Wirksamkeit und Sicherheit kostengünstiger sind und somit die Therapiekosten senken können.
Biosimilars: Eine kostengünstigere Alternative zu Originalpräparaten?
Das Konzept der Biosimilars ist eine wichtige Entwicklung im Bereich der Biologika. Wenn der Patentschutz für ein ursprüngliches Biologikum abläuft, können andere Pharmaunternehmen Nachahmerpräparate entwickeln und auf den Markt bringen. Diese Biosimilars sind biologisch hochkomplexen Medikamenten sehr ähnlich und weisen keine klinisch relevanten Unterschiede in Bezug auf Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit auf. Sie stellen eine wertvolle Option dar, um die Behandlung mit Biologika für mehr Patienten zugänglich zu machen und die Gesundheitskosten zu reduzieren.
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Ihr persönlicher Weg zur Linderung: Wie finden Sie die passende Therapie?
Die Suche nach der optimalen Therapie für Schuppenflechte ist ein individueller Prozess. Es gibt nicht die eine Lösung, die für jeden passt. Vielmehr geht es darum, gemeinsam mit Ihrem Arzt den Weg zu finden, der am besten zu Ihren Bedürfnigen und Ihrer Lebenssituation passt.
Das Gespräch mit dem Hautarzt: Warum Offenheit entscheidend ist
Ihr Hautarzt ist Ihr wichtigster Partner auf diesem Weg. Scheuen Sie sich nicht, offen über Ihre Symptome, Ihre Sorgen und Ihre Erwartungen zu sprechen. Erzählen Sie von Ihren bisherigen Erfahrungen mit Behandlungen, von eventuellen Begleiterkrankungen oder von Ihrem Lebensstil. Je mehr Informationen Ihr Arzt hat, desto besser kann er die für Sie passende Therapie auswählen sei es eine Creme, eine Tablette oder ein Biologikum. Nur durch eine offene Kommunikation kann eine wirklich personalisierte Behandlung gefunden werden.
Geduld und Anpassung: Warum eine Therapieumstellung kein Scheitern bedeutet
Schuppenflechte ist eine chronische Erkrankung, und es ist wichtig, geduldig zu sein. Es kann einige Zeit dauern, bis die optimale Therapie gefunden ist und ihre volle Wirkung entfaltet. Seien Sie nicht entmutigt, wenn eine Behandlung nicht sofort den gewünschten Erfolg bringt oder wenn sie im Laufe der Zeit angepasst werden muss. Eine Therapieumstellung ist kein Zeichen des Scheiterns, sondern ein normaler und wichtiger Teil des Behandlungsprozesses. Gemeinsam mit Ihrem Arzt können Sie so die bestmöglichen Ergebnisse erzielen und Ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern.
